Julia Peirone – Cherry Honey Sugar
In einer weiteren Serie zeigt Peirone auf weißem Grund die Haargummis von Freundinnen. Die bunten Haarbänder tragen noch ausgerissene Haare der Trägerinnen. Ambivalenz ist das stringente Motiv – Haare zuvor als schöner Schmuck erzeugen entkörperlicht einen völlig unterschiedlichen Eindruck.
Baby, Sweetheart, Muffin und Violet Vertigo – was sich anhört wie Kosenamen sind Titel der neuen Arbeiten von Julia Peirone. Sie sind Kosmetikartikeln entlehnt und spielen auf das Leben inmitten dieser Produkte an. Den Betrachter erwarten aber keine geschönten Werbeaufnahmen oder feministisch-kodierte Sozialkritik, sondern vielmehr feinsinnige Gradwanderungen einer Ku?nstlerin mit Blick auf die Frauen die sie umgeben.