Jonathan Gitelson – Dream Job

In Gitelsons Projekt Dream Job kombiniert er eine von ihm selbst aufgegebene Zeitungsannonce – beispielsweise für einen Film Produzenten – mit einem gestellten, klischeehaft inszenierten Portrait. Damit greift Gitelson das Werk von August Sander auf oder auch Irving Penns fotografische Suche nach dem reellen Typus oder Charakter des Menschen und führt diese in die postmoderne fotografische Praxis und Theorie des 21 Jahrhunderts. Humor ist ein seltener aber auch gleichzeitig unersetzlicher Teil der zeitgenössischen Kunst, besonders im so genannten Postmodernen Zeitalter und Jonathan Gitelson ist einer der wenigen Künstler die dies konzeptionell in ihre Arbeit einbauen.